Wettkampfbericht Benji:
1. Regensburger Duathlon ersetzt Schwimmausfall
Es war einer der Tage, welche unter dem Motto: „….es kommt anders als man denkt!“ standen.
Das begann bereits mit der Anmeldung. Keiner der Athleten dachte in den Monaten vor dem Wettkampf daran, dass man anstatt zum Triathlon zum ersten Duathlon in die Oberpfalz reisen würde. Grund für den Schwimmausfall war das Hochwasser, aufgrund der Regenfälle der vergangenen Tage.
Auch das Wetter bei der Ankunft ließ nicht an einen schönen bevorstehenden Sommertag Schließen. Ein leichter Hauch von Herbst, brachte der leichte Nebelschleier schon mit sich. Doch mit der ersten Startgruppe wurde das Wetter deutlich besser.
Der Reihe nach. Die MTV Starter waren in der olympischen Distanz Daniela Schützenberger, Kerstin Wagner, Andreas Maier und Tobias Kapfelsberger. Im Sprint nahmen Stefan „Benji“ Zehnter und Michaela Bachmann (noch ohne Verein) teil. Aufgrund der Absage des Schwimmens war es dann umso verwunderlicher, dass man in den Startunterlagen eine Schwimmbrille und eine Badekappe fand. In meinen Augen wäre das genauso, als würde man unserem Robert einen Fön schenken. Gestartet wurde dann in je 2 Startgruppen. Es begann mit der Sprintdistanz. Sowohl Michaela Bachmann, wie auch der „Präse“ des „JuniorTeams“ starteten in der 2. Gruppe. (Welche übrigens die späteren Sieger hervorriefen). Beide zeigten, dass trotz der Marathonvorbereitung eine gute Leistung möglich ist. Die Laufstrecke Teil 1 war eine einfache Runde, plus einer kleinen Einführungsschleife, der Laufstrecke Part II. Die Radstrecke blieb zum Vorjahr unverändert und verlangte von den Athleten vor allem auf dem ersten Teil alles ab. Der zweite Teil der Radstrecke war dann eher durch leichten Gegenwind geprägt. Die Schleife der Laufstrecke musste in der Sprintdistanz 2x und in der olympischen Distanz 4x durchlaufen werden. Die Laufstrecke gehört eher zu den leichteren bei den Tri- bzw. Duathlons in der Region. Insgesamt lieferten die MTV Athleten alle samt eine Topleistung ab. So belegte „Benji“ einen hervorragenden 12. Gesamtplatz (AK 6.) und Michaela Bachmann einen 25. Gesamtplatz (AK 5.) in der Sprintdistanz. Auch der „Vize“ Tobias Kapfelsberger glänzte mit einem AK Rang 6 und somit dem 2. TopTen Platz in Folge (wie der Präse!). Des Weiteren landete er in der Gesamtwertung vor dem Abteilungsleiter Andreas Maier, der wohl schon jetzt am Schliersee auf eine Revanche hofft. Gesamt wurde unser Tobi 41. und Andreas Maier 68. / AK starker vierter Platz von Andi. Knapp am Podestplatz vorbei schrammte Daniela Schützenberger. Nur wenige Sekunden fehlten zu Platz 3 in der Altersklasse. Dennoch dürfte sie mit Platz 4 in der AK und Gesamtrang 33 sehr zufrieden sein. Kerstin Wagner zeigte auch, dass sie nicht nur Schwimmen kann und belegte in der Gesamtwertung Platz 44 und in der AK Platz 5. Somit dürften vor allem die Duathlonpremiere bei den meisten MTV-Akteuren mehr als zufrieden stellend verlaufen sein. Das Motto des „JuniorTeams“ vor allem nach diesen Ergebnissen kann nur lauten „Wir haben noch lange nicht genug!“ und wer weiß, ob sie nicht in der Winterpause einen Neuzugang vermelden können, welcher bereits gezeigt hat, dass er eine richtige Rakete sein kann.
Wettkampfbericht Reiner:
4. Start – 4. Verbesserung
Gestern war ich im schönen Mittelfranken, genauer gesagt in Erlangen, wo der 21. Erlanger Triathlon über die Mitteldistanz (2-80-20) ausgetragen wurde.
Und bei meinem mittlerweile vierten Start in Erlangen konnte ich mich zum vierten Male auch zeitlich und platzierungstechnisch verbessern. Meine gestrige Zeit von 4.15,59 war für Gesamtplatz 69 und für Platz 14 in meiner AK gut.
Schwimmen oder wie man bei mir besser sagen sollte “sich selbständig über Wasser halten” war wie immer (40:22). Der erste Wechsel verlief ganz gemütlich, dann durch die schöne lange Wechselzone durch zum Rad. Es waren zwei Runden a 40 Kilometer zu fahren und in meiner Zeit von 2:11,48 sind auch beide Wechsel mit dabei. Reine Fahrzeit lag lt. meinem Tacho bei 2:05,xx. Anschließend gings noch auf zwei Laufrunden durch den Erlanger Wald. Hier fand ich auch schnell meinen Rythmus und ich finde, 1:23,49 können sich hier schon sehen lassen.
Interessant auch mal meine Einzelplatzierungen: Schwimmen 40:22 – Platz 301 Radfahren 2:11,48 – Platz 72 Laufen 1:23,49 – Platz 36
Insgesamt war es mal wieder ein sehr schöner Wettkampf mit super Organisation.
Nicole Bretting steigt auch beim Ironman in Regensburg auf das Podium. Platz 3. reicht für die Qualifikation Hawaii. Mit der Zeit von 10:05:32 Std. untermauert sie wieder einmal ihre Extraklasse.
Bericht von Nicole: Ironman Regensburg
Sonntag 01.08.2010, die Uhr zeigt 3.15 Uhr an. Heute heißt es mal wieder früh aufstehen, der 1. Ironman Regensburg wartet auf mich. Der Ablauf in der Früh ist mittlerweile Routine. Zum Frühstück gibt es wie immer Semmeln mit Honig und Sojajoghurt mit Banane, dazu Kaffee und Saft. Soweit verläuft der Tag wunderbar und ich ahne noch nicht was mich bei km 30 auf der Radstrecke erwartet. Wir brauchen ca. 50 Minuten von zuhause bis zum Guggenberger See im Süden von Regensburg. Die Schwimmmstrecke habe ich mir gestern noch etwas genauer angesehen, und entgegen meiner Erwartungen, sieht diese breit gesteckt und übersichtlich aus. Sorge bereitet mir nur der Landstart, der im Normalfall sehr hektisch verläuft. Aber zunächst heißt es mal Rad von der Schutzhülle befreien, Reifen aufpumpen und alle erforderlichen Utensilien am Rad verstauen. Von meinen Mitstartern aus München sehe ich heute früh leider keinen mehr, dafür begrüßt mich Jill, die letzte Jahr mit mir in Hawaii gestartet ist und die Freude auf beiden Seiten ist groß. Über dem See liegt immer noch ein leichter Nebel. Hoffentlich verzieht sich der noch etwas, sonst sieht man die Bojen gegen die aufgehende Sonne kaum noch. Um 6.30 Uhr fordert uns der Sprecher auf, die Wechselzone so langsam zu verlassen und uns in den Startbereich zum Einschwimmen zu begeben. Die Einschwimmzeit endet um 6.45 Uhr und wir müssen alle wieder an Land zur Startaufstellung, damit pünktlich um 7 Uhr gestartet werden kann. Die Profis starten diesmal zeitgleich mit den Agegroupern, haben aber etwa 5 Meter Vorsprung. Wie in der Wettkampfbesprechung am Freitag gesagt, heißt es nun „one Minute to go“ und nun liegt es im Ermessen des Veranstalters den Startschuss innerhalb dieser Zeit zu geben. Die Sekunden sind nun endlos, aber es sollten heute noch endlosere folgen! In der Startaufstellung dachte ich mir noch, so ein Landstart ist eigentlich gemütlich, alle stehen relativ locker da. Das änderte sich schlagartig im Wasser. Nachdem ich diesmal mental darauf vorbereitet bin, ergeht es mir viel besser als in Hawaii und ich lasse mich kaum abdrängen. Leider sieht sich nicht jeder Athlet den Schwimmkurs vorher an, was an der ersten Wendeboje spürbar wird, da hier einige Athleten immer noch geradeaus weiter schwimmen möchten, anstatt nach rechts zu schwenken. So auch der Mensch neben mir, den ich fast rammen musste. Auch nach der zweiten Wendeboje, also wieder auf dem Rückweg Richtung Wendeboje eins, bin ich mir nicht sicher ob hier wirklich alle richtig schwimmen. Nach 1:06 Stunde steige ich aus dem Wasser und sitze wie geplant mit 1:10 Std. auf dem Rad. Klappt ja wie am Schnürchen. Im Gegensatz zu vielen anderen Wettkämpfen, wo ich durchaus hin und wieder Probleme habe mich nach dem Schwimmen ans Radfahren zu gewöhnen, fühle ich mich heute von der ersten Sekunde an wohl auf meinem Cannondale. Auf dem Weg nach Brennberg bin ich nur am Überholen, nur ein paar sehr schnelle Männer gehen an mir vorbei. Nach 53 Minuten bin ich am Scheitelpunkt des Berges angelangt und der Sprecher kündigt mich mit Platz 5 in meiner AK an. Super, alles perfekt, jetzt muss ich nur die Abfahrt gut überstehen. Wie einige vielleicht wissen, bin ich auf Abfahrten eher die Ängstliche, vor allem bei Wind. Und so überholen mich natürlich viele wieder, die ich bergauf überholt hatte. Das stört mich aber wenig, hier heißt es zunächst wieder sicher ins „Tal“ zu kommen. Am Fuss des Brennberges passierte es dann. Hier endet die Waldstrecke und man fährt auf freies Feld in die Ortschaft. Wie ich aus meinen Trainingsfahrten weiß, kommt der Wind an dieser Stelle heftig von der Seite - so auch heute. Ich konzentriere mich auf mein Rad und bemerke leider zu spät, dass mich ein Mitathlet beim Überholen leider etwas ausgebremst hat. Obwohl dieser schon ca. 5-6 Meter von mir weg ist und selbst bei einem Mädel im Windschatten fährt, pfeift es plötzlich neben mir und ich bekomme die schwarze Karte gezeigt mit dem Hinweis „das hat zu lange gedauert“. Hier hilft auch keine Diskussion, ab in die nächste Penaltybox, die kommt auch nach ca. 6 km. 6 Minuten können Stunden dauern!! Ich versuche mich nicht zu ärgern und denke mir „egal, nun erst recht und fange halt noch mal von vorne an“. Nach weiteren 90 km bin ungefähr wieder da angelangt, wo ich vorher mit Überholen aufgehört habe. Also noch mal den Brennberg bergab und diesmal passe ich besser auf, wobei sich das Feld mittlerweile sowieso sehr auseinander gezogen hat. Der Rest der Radstrecke verläuft unspektakulär und ich erreiche nach 5 Std. und 24 Minuten die Wechselzone 2 in Regensburg. Eigentlich wollte ich diese nach ca. 5 Std. 10 erreichen, was heute aber in Anbetracht des Windes und der Zeitstrafe leider nicht möglich war. Fazit: Die Zeit – ohne die 6 Minuten - ist völlig in Ordnung. Der Wechsel verläuft unkompliziert. Ein Helfer weißt mir meinen Platz fürs Rad zu, ich schnappe mir meinen Wechselbeutel, Helm und Radschuhe ausziehen, Laufschuhe an und ab auf die entscheidenden 42 km. Neben mir schreit mein „privater Fanklub“, viele davon habe ich bereits auf der Radstrecke gesehen und vor allem gehört. Nach knappen 10 Minuten bin ich bei km 2 angelangt und durchlaufe das erste Mal die Regensburger Innenstadt. Die Stimmung ist fantastisch. Auf fast der gesamten Laufstrecke wird man von Zuschauern angefeuert. Ich habe noch nie so oft meinen Namen gehört wie hier. Das motiviert natürlich zusätzlich und so laufe ich die ersten drei Runden ziemlich gleichmäßig in ca. 48 Minuten. Der Plan war eigentlich etwas schneller zu laufen, dies gibt aber die Strecke mit Ihren Ecken, kleinen Anstiegen und dem Kopfsteinpflaster in der Innenstadt nicht her. Die letzte Runde wird dann auch bei mir etwas langsamer und ich bin nach 42 km froh endlich in den Zielkanal abbiegen zu dürfen. Leider mit dem Wissen, dass es mit einer Zeit von 10 Std. und 5 Minuten nur zu Platz 3 in meiner AK gereicht hat und somit der Quali-Platz für Hawaii zunächst in weite Ferne gerutscht ist. An der Ziellinie werde ich von Stefan und Micha in Empfang genommen und rundum versorgt. Das war natürlich weltklasse und so ist die Enttäuschung über die verpasste Finisherzeit unter 10 Stunden und den verpassten Slot zunächst halb so dramatisch. Diese kommt erst ca. 2 Std. zeitversetzt und dann fließen auch Tränen der Verärgerung und Enttäuschung. Nach ca. 12 Std. kommen auch meine Mitstarter ins Ziel und wir verbringen noch den Rest des Abends an der Finish-Line und feuern die Letzten die das Ziel am heutigen Tage erreichen, richtig an. Obwohl ich in dieser Nacht verhältnismäßig gut und fest schlafe, bin ich am nächsten Morgen hell wach und denke sofort wieder über die verpasste Chance nach. Gegen 10 Uhr fahren wir wieder Richtung Regensburg zur Siegerehrung. Nicht dass hier nun eine falscher Eindruck entsteht, ich freue mich natürlich über meinen 11. Platz in der Gesamtwertung und über den 3. Platz in der AK, aber die Ziele waren andere!! Die Erlösung des Tages kommt um 13 Uhr, als der Sprecher verkündet, dass es in der AK W60 keine Finisherin gibt und somit der Slot in die Altersklasse mit dem stärksten Finisheranteil rutscht, und das die W35 ist. Reinhard und ich lassen gleichzeitig einen Schrei los und diesmal kommen bei mir Tränen der Freude und der Erleichterung. Es gibt im Leben doch eine ausgleichende Gerechtigkeit. Nachdem ich meinen Slot erhalten habe, kommt auch Pascal von Ironman, den wir aus den Trainingslagern und von Frankfurt her bereits kennen und gratuliert mir herzlich. Pascal hat das Drama mitbekommen und hat mich gestern Abend wie auch heute Mittag bereits mit aufmunternden Worten getröstet. Auch die 1 platzierte meiner AK, stupst mich an und sagt zu mir „ nice to see yon in Kona“! Das tut natürlich doppelt gut. Als wir gegen 14 Uhr im Auto sitzen, merke ich wie langsam alle Anspannung von mir abfällt und ich nur noch müde bin. Ich will jetzt noch einen riesigen Eisbecher und dann nur noch auf die Couch und die Füße hochlegen. Und so kann ich den Montag dann doch noch ziemlich ruhig und entspannt zu Ende gehen lassen!
Bericht Triathlon Bayern: Bei Traumwetter und einer Kulisse, wie sie schöner nicht sein könnte siegt auf der anspruchsvollen Strecke der ITU Langdistanz WM in Immenstadt der Franzose Sylvain Sudrie nach 6:24:57 Stunden vor dem Weltmeister des letzten Jahr Timothy O´Donnell und Francois Chabaud, einem weiteren Franzosen. Bei den Frauen siegt die Schweizerin Caroline Steffen vor der Wahl-Arlbergerin Yvonne van Vlerken. Um 7 Uhr fiel der Start zur Langdistanz ITU WM in Immenstadt am großen Alpsee, der mit knapp 18 Grad es den Athleten nicht leicht machte. Lange zögerten die knapp 100 Elitestarter und 600 Altersklassenathleten bis sie zur Startlinie vorschwammen und die vier Kilometer in Angriff nahmen. Nach 48:33 Minuten entstieg die erste Gruppe bereits den großen Alpsee und nahm die Radstrecke mit 2000 Höhenmetern auf 130 Kilometer in Angriff. Stephane Poulat und der spätere Sieger Sylvain Sudrie machten die Pace und fuhren auch gemeinsam in die zweite Wechselzone. Stark herangefahren und einiges auf dem Rad riskiert hatte der einzige deutsche Elitestarter Konstantin Bachor, der mit knapp 90 Sekunden Rückstand auf die Laufstrecke wechselte.
HÖSCHEL, Sabine GER AG40 Gesamtplatz 82. AK W40 Platz 12. 4 km Schwimmen: 1:28:41 (129.) 1. Wechsel 05:49 130 km Rad: 5:09:57 / 6:44:27 (85./101.) 2. Wechsel 02:37 30 km Laufen: 2:52:00 (50.) Gesamtzeit: 9:39:04 Std.
Norbert Höschel Ger AG40 Gesamtplatz: 199. AK M40 Platz 51. 4 km Schwimmen: 1:04:33 (129.) 1. Wechsel 03:28 130 km Rad: 4:27:32 / 5:35:33 (208./170.) 2. Wechsel 01:57 30 km Laufen: 2:59:01 (272.) Gesamtzeit: 8:36:31 Std.
Bericht Norbert Höschel:
Nach dem Regenrennen vom letzten Jahr, war diesmal Kaiserwetter angesagt. Strahlend blauer Himmel und 28°C Grad Lufttemperatur im Tagesverlauf. Im Laufe des Vormittags kam leichter Wind auf. Die Wassertemperatur lag bei 16°C Grad.
Am Samstag den 31.07 lief im Vorfeld zur WM noch der Allgäu Classic. Daher war die Strecke bereits bestens vorbereitet und die Streckenposten eingespielt. Überhaupt muss man den Streckenposten und der Organisation ein Kompliment machen. Die jahrelange Erfahrung vom Altenrieder Team ist deutlich spürbar.
Der Schwimmstart erfolgte in zwei Wellen. Um 07.00 Uhr ging die Elite und die AK 55+ auf die Schwimmstrecke. Um 07.30 folgte die zweite Welle mit ca. 600 Athleten, in der auch wir endlich starten durften. Der Start erfolgt aus dem Wasser und es dauerte knapp 15min bis endlich alle im Wasser waren, was bei einigen schon etwas Zähneklappern auslöste. Die Strecke hatte die Form eines Rechtecks mit einer Seitenlänge von 1800m – 400m und nochmals 1800m. Hört sich soweit eigentlich recht simpel an. Das eigentliche Problem ergab sich erst auf den zweiten 1800m, da genau zu diesem Zeitpunkt die Sonne über den Bergen aufging und das Wasser extrem spiegelte. Damit durfte die Strecke im kollektiven Blindflug geschwommen werden. Das auch die anderen Wettkämpfer aus insgesamt 30 Nationen schwimmen konnten, war deutlich zu spüren. Das Feld war eng aber jederzeit fair. Bei einem evtl. „Feinkontakt“ hatte man oft das Gefühl, dass der andere sofort versuchte wieder Platz zu schaffen. Im Anschluss musste ein Wechselbeutel aufgenommen werden, um sich dann in einem Zelt des Neoprens zu entledigen. Hier gab es leider bei Bine ein riesen Problem, da der Wechselbeutel weg war und in dem Beutel auch die Startnummer war! Sogar die Zuschauer haben spontan beim Suchen geholfen. Die Offiziellen waren zwar bemüht aber keiner wollte eine Entscheidung treffen. Nach schier endlosen Minuten ist Bine dann doch noch auf die Radstrecke gegangen mit tierisch Wut im Bauch und ohne Startnummer. Erst nach dem Wettkampf lies sich die Situation klären, die immerhin beinahe zu einer Disqualifikation geführt hätte! Ein anderer Wettkämpfer hatte sich den Schwimmbeutel von Bine geschnappt und seinen Neopren darin verstaut. Im Ziel konnte er dann natürlich seinen Neopren nicht finden. Es gab sogar eine offizielle Stadiondurchsage, dass ein Neopren gesucht wird. Nachdem wir also unsere Sachen abholen wollten und uns schon gefragt haben, ob wir den Neo überhaupt noch einmal wiederbekommen, war die Überraschung groß. Im Zielbereich stand Bines Beutel sauber an seinem vorbestimmten Platz stand und darin befand sich ein fremder beziehungsweise der gesuchte Neopren. Somit war die Situation schneller geklärt als erwartet. Wie es zu der Verwechselung kommen konnte ist allerdings unklar, da die Startnummer von Bine und dem „Beuteltier“ nicht einmal ansatzweise zusammen passten. Genauso wenig wie die Startnummern nur ansatzweise zusammen passten, gab es auch keinen Versuch der Entschuldigung. Schade... Fehler können passieren … es ist nur die Frage, wie man damit umgeht. Nach dem Schwimmen steht bekanntlich das Radfahren auf dem Programm. Die Strecke in Immenstadt war schon immer berüchtigt als „Buckelpiste“. Diesmal wurde also die weitestgehend bekannte Strecke nochmals um 40Km erweitert. Was auch mit zwei langezogenen Steigungen eindrucksvoll geschafft wurde. Die Strecke lässt sich am besten als technisch anspruchsvoll und selektiv beschreiben mit verwinkelten mit giftigen Anstiegen und kurzen schnellen Passagen. Jedesmal, wenn gerade kein Berg oder eine Steigung zur Verfügung stand, würde einfach eine Kurve oder Spitzkehre eingebaut. Überhaupt war es schwierig in die Aeropositon zu kommen. Dreiviertel der Strecke war das kaum möglich... Evtl. wäre sogar ein normales Rennrad mit Aeroaufsatz, die bessere Alternative für diesen Wettkampf gewesen. Der Wechsel auf die Laufstrecke war wie immer gut organisiert und auch hier waren ausreichend helfende Hände vorhanden. Ein kurzer Plausch im Wechselzelt und ab ging es mit Volldampf auf die Laufstrecke. Nicht etwa weil die Beine so locker waren, sondern weil die Blase mächtig Druck machte. Nachdem auch die Hürde genommen war, wurde Kilometer um Kilometer abgespult. Die Verpflegungsstationen waren ca. alle 2Km angeordnet und auch ausreichend besetzt, so dass auch hier nichts anbrennen konnte. Cola sein Dank!
Aus den Zuschauerreihen gab es dann sogar einige sehr persönliche Anfeuerungen, die ich erst nicht zuordnen konnte. Im Ziel klärte sich dies ebenfalls. Eine Bekannte aus Pfaffenhofen, die wir ca. 15 Jahre nicht mehr gesehen hatten, war in Immenstadt und betreute die Nationalmannschaft aus Südafrika. Nach dem großen Hallo haben wir dann quasi noch mit der halben Nationalmannschaft (die andere Hälfte war wohl noch auf der Strecke) aus Südafrika gefeiert und bestimmt einen bleibenden Eindruck vom MTV-Pfaffenhofen hinterlassen. Auf jeden Fall haben wir gleich Einladungen für unseren X-Duathlon verteilt. Auch zum Schluss kamen immer noch Wettkämpfer ins Ziel obwohl der Stadionsprecher mehrmals den letzten Athleten angekündigt hatte. Jeder Wettkämpfer wurde dann noch ins Ziel geklatscht, was einfach nur für die tolle Stimmung spricht. Wie Ernst der Wettkampf auch von den anderen Nationen genommen wurde, ist dann erst in den Smaltalks klar geworden. Immerhin war z.B. das Team USA mit 60 und das Team Südafrika, die unschwer an den Vuvuzela zu erkennen waren z.B. mit ca. 20 Teilnehmern in Immenstadt am Start.
Am 1. August wurden in Merzig zum zweiten Mal in Folge die deutschen Triathlon-Meisterschaften der Jugend und Junioren ausgefochten. 350 Triathleten waren am Start und jagden in etlichen Gruppen zu Anfang durch die Saar. Der schöne am Triathlon in Merzig: Die Schwimm-, Rad- und Laufstrecke liegen alle nah zusammen und es ist ein Leichtes, für die Zuschauer vom Start bis zum Zieleinlauf dem Renngeschehen zu folgen.
WK-Bericht von Clemens: Servus alle, hier mein Bericht von den Deutschen Meisterschaften.
Erst war ich der Meinung Deutsche Meisterschaften sind zu früh für mich, doch wie mein Vater mir immer sagte, solle dieser Wettkampf eine Erfahrung werden. Weiden, Roth und Uterschleißheim waren eine Erfahrung und zudem noch gute Plätze. Aber DM ? Nun ja, ich hab mich über den Bayrischen Triathlonverband angemeldetund bin mit Marilyns "Lastwagen" und meinem Vater nach Merzig ins Saarland gefahren. Ein schönes Wochenende war angesagt und so haben wir beschlossen, den Tag zuvor schon anzureisen um optimale Bedingungen für den Wettkampf zu garantieren. Beim Übernachten taten wir es wie die großen Triathleten mit Zelt und Schlafsack :).Und nachdem das Zelt aufgebaut war, ging es auch schon zum Nudelessen. Nach einer unruhigen Nacht, checkte ich in der früh ein und bekam es mit den vielen Regeln der DTU zu tun, welche mich beinahe die Start erlaubnis gekostet hätte, wenn mein Vater mir nicht schnell ein Provisorium gebastelt hätte. Also nach dem Stress hieß es wieder runter zu kommen mit einem guten Frühstück. Noch 4 Stunden bis zum Start. Die ersten Wettkämpfe begannen und ich wurde immer ruhiger und konzentrierte mich auf meinen Start. Eins sah man bereits bei diesen ersten Wettkämpfen, ohne Radgruppe ist man auf diesem Radkurs verloren. Denn es ging nur geradeaus auf einer Schnellstraße mit zwei Wendepunkten. Früh nahm ich mir vor auf der Schwimmstrecke alles zu geben um in einer guten Radgruppe mitfahren zu können. Noch 15 min bis zum Startschuss. Letztes Dehnen und Lockern und ab in die Saar warm schwimmen. Und schon fiel der Startschuss. Die ersten hundert Meter erstmal voll sprinten und einreihen. Die ersten Meter zur ersten Boje waren orientierungsmäßig leicht, aufgrund der Dichte des Feldes. Doch danach zog das Feld sich lang und schon verlor ich die Orientierung und musste alle paar Meter nach dem Weg schauen. Dies kostete unglaublich viel Zeit. Ich hätte auf meinen Vater hören sollen und Trainingseinheiten im See machen sollen. Letztendlich war ich 3 Min. langsamer als bei meinem letzten Wettkampf. Völlig frustriert und demotiviert ging es mit 50 sek Rückstand auf einen Vordermann auf die Radstrecke. Durchhalten war angesagt auch wenn die Radstrecke alleine ohne Windschatten gemeistert werden musste und der Rückstand immer größer wurde. Allmählich war das Rennen zu einer mentalen Qual geworden. Zeit vom Radfahren: 33 min auf 20 km. Doch der Wille nicht letzter zu werden wurde je näher das Laufen kam immer stärker und so raffte ich mich auf, wenigstens einen akzeptablen Lauf hinzulegen. Runter vom Rad und auf die Laufstecke und schon kamen die ersten anderen Athleten wieder näher. Nach einer soliden Laufleistung konnte ich dann doch noch vier überholen. Und kam als 49ter ins Ziel mit einer Zeit von 1:05:12. Doch das Feld von 53 Sportlern aus allen Bundesländern war dieses Jahr sehr stark gewesen, was man daran sah, dass die Zeiten die gleichen waren wie die von den Junioren! Wow, das war in Roth leichter. Doch mittlerweile sehe ich das ganze auch als Erfahrung, die sehr wichtig war um nächstes Jahr vorne mitlaufen zu können. Auch mein Training der letzten 2 Wochen vor Merzig von über 20 Stunden war wahrscheinlich nicht sehr intelligent, aber ich war so besessen ein gutes Rennen abzuliefern und vorne mitzulaufen, dass ich vermutlich übertrieben habe. Mein Fazit: Das Schwimmen in freien Gewässern muss konsequent trainiert werden. Ein erfahrener Trainer muss her, der mir sagt was ich vor einem Wettkampf noch machen darf und was nicht.
Trotz des eher ungewohnten Ergebnisses, war es für mich doch der lehrreichste und wertvollste Wettkampf den ich je im Triathlon bestritten habe !
Jugend A: 750 m Schwimmen - 20 km Radfahren - 5 km Laufen <><><></> </></>Platz | Pl.AK | Startnr. | Name | AK | Schwimmen | Radfahren | Laufen | Ziel | <><><></></></>49 | 49 | 249 | » Repp, Clemens (DEU) | JugA | 00:14:53 | 00:33:10 | 00:17:43 | 01:05:47 |
WK-Bericht von Tobi:
Der Wörthsee – Triathlon feiert Silberhochzeit und der Vize feiert mit
Zum 25. Mal wurde am Sonntag der Wörthsee – Triathlon in Steinebach am Wörthsee ausgetragen. Kleine Änderungen zu den Vorjahren waren aufgrund von Problemen mit unverbesserlichen Anwohnern leider unumgänglich. So musste der traditionsreiche Start am „Augustiner Kiosk“ um ein paar hundert Meter zum „Wasserwacht – Häuschen“ verlegt werden und die Laufstreckenführung musste ab KM 7 umgeleitet werden, so dass beim Laufen insg. 10,5 km also 500 Meter mehr zu bewältigen waren, wie bisher.
Nachdem am Samstag ergiebige Regengüsse die Seetemperaturen von Freitags 23,6 auf 21,3 am Wettkampftag heruntergekühlt hatten (bzw. wahrscheinlich eher heruntergemessen wurden!), konnte man mit Neo schwimmen, was natürlich die eh schon sehr gelassene Stimmung der Teilnehmer nochmal anhob.
Beim Blick in die Wechselzone konnte ich mir auch hier ein Schmunzeln nicht verkneifen, neben der üblichen „Materialschlacht“ waren doch tatsächlich ein paar Unverdrossene dabei, die mit Mountainbikes oder Trekking – Rädern an den Start gingen…echt mutig, witzig – und irgendwie eine gesunde Gegenentwicklung zum Wettaufrüsten….einen Trend wird das jedoch trotzdem mit Sicherheit nicht auslösen…(-:
Zum Schwimmen: Aufgrund der Verlegung des Starts musste der Schwimm-Dreieckskurs dann auch gegen den Uhrzeigersinn bewältigt werden.
Name: Kapfelsberger Tobi Gesamt: 62. von 396 M 30: 8. von 37 S: 28:27 R: 1:09:20 L: 45:03
Reinhard Bretting finished den Ironman Zürich in hart erkämpften 11:53:28 Std. Nach guter Schwimm- und Radzeit musste er beim Laufen dem hohen Anfangstempo Tribut zollen. Doch er gab nicht auf und kämpfte sich ins Ziel - Finishen ist alles - Zeit ist egal :-) Untenstehend die Eckdaten seines Wettkampfes:
SWIM BIKE RUN OVERALL RANK DIV.POS. 1:06:38 5:16:57 5:25:39 11:53:28 1253 253
LEG DISTANCE PACE RANK DIV.POS. TOTAL SWIM 3.8 km (1:06:38) 1:45/100m 440 79
BIKE SPLIT 1: 90 km 90 km (2:30:46) 35.82 km/h BIKE SPLIT 2: 180 km 90 km (2:46:11) 32.49 km/h TOTAL BIKE: 180 km 180 km (5:16:57) 34.07 km/h 420 95
RUN SPLIT 1: 10.1 km 10.1 km (52:05) 5:09/km RUN SPLIT 2: 20.7 km 10.6 km (1:19:00) 7:27/km RUN SPLIT 3: 31.4 km 10.7 km (1:22:39) 7:43/km RUN SPLIT 4: 42.1 km 10.7 km (1:51:55) 10:27/km TOTAL RUN 42.2 km (5:25:39) 7:43/km 1253 253
TRANSITION TIME T1: SWIM-TO-BIKE 2:48 T2: BIKE-TO-RUN 1:26
IRONMAN 70.3 Antwerpen
Nach dem 70.3er in St. Pölten sollte Antwerpen nun das zweite Highlight dieser Saison für
uns werden und so machten wir uns am Freitag im Feierabend-/ Urlaubsstau und
Dauerregen auf in Richtung Westen. Nachdem wir in Limburg einen All-You-Can-Eat
Chinesen um seinen Lebensunterhalt gebracht hatten, waren wir spät in der Nacht in
Antwerpen. Dort wurden wir sehr herzlich von unserem „Herbergsvater“ Marc begrüßt. Eine
perfekte Unterkunft, mit einem fantastischen Frühstück. Wer jemals nach Antwerpen fährt
sollte hier unter kommen (http://www.gastenkamerdedageraad.be) und Marc von uns
grüßen. Er wird sich sicherlich an uns erinnern...
Samstag, nach einem Lauf im nahegelegenen Park und einem zweiten Frühstück, machten
wir uns auf den Weg zu der Startnummernausgabe und zu den Wechselzonen. Was auf der
Karte relativ nah zueinander aus sah, war in Wirklichkeit aber ein zwei Stunden Fußweg. Bei
der Startnummernausgabe gab es eine Mini-Messe, auf der das übliche Bild zu beobachten
war. Wer schon mal mit Oliver auf einem Wettkampf war, kennt dies:
Name: Oliver Beric Gesamt: 751 M 35: 143 S: 29:48 min R: 2:46:36 h L: 2:00:07 h Totalzeit: 5:21:45 h
Name: Rasmus Schmid Gesamt: 509 M 35: 103 S: 30:39 min R: 2:38:40 h L: 1:47:05 h Totalzeit: 5:00:37 h
Bericht von Norbert !
Am Wochenende waren wir am Großen Brombachsee auf der Int. Bayerischen Meisterschaft über 2,5km Freiwasser mit insgesamt vier Schwimmern aus Pfaffenhofen bzw. drei MTVlern.
Kerstin Wagner und Nicole Bretting konnten auf Anhieb auf den zweiten Platz schwimmen! Besonders die Leistung von Kerstin ist hier sicherlich hervorzuheben, da sie auf den ersten Platz nur wenige Sekunden hat. Unsere Nicole verfolgt bekanntlich etwas andere Ziele und hat mit dem zweiten Platz ihre seit Monaten steigende Form ebenfalls eine starke Leistung abgelegt und sich gut in dem Feld der Schwimmspezialisten bewiesen.
Gerhard Stiglmayr hat uns begleitet, den sicherlich einige von uns aus dem Schwimmtraining kennen. Gerhard ist ganz nebenbei und gebürtiger Pfaffenhofener und wohnt in Südafrika unweit vom WM-Stadion. Er startet für die Masters von Phönix Johannesburg und hat einen guten vierten Platz erreicht.
Mit einem fünften Platz müsste ich mich trotz einer deutlichen Verbesserung zufrieden geben. Allerdings ist unsere Schwimmgruppe an der zweiten Boje falsch abgebogen und wir haben wieder die erste Boje angepeilt. Auch, wenn ich das Missgeschick schnell realisiert hatte, kommen hier einfach mal schnell 100-200 kostenlos und umsonst dazu.
Wettkampfbericht von Clemens !
Hier ist mein Wettkampfbericht von der Junior Challenge Roth vom Freitag. Ich habe dort bei dem Jugend A Wettkampf teilgenommen.
750-20-5 in 1 Stunde 5 Minuten und 34 Sekunden. Der Wettkampf fand am Freitag um 18.30 statt und wurde dort im Freibad abgehalten. Schwimmen lief sehr gut, wobei ich mich um eine Minute gegenüber Mai verbessern konnte und 12 minuten brauchte. Ich kam als ca. 8 aus dem Wasser und ging mit einem geglückten Wechsel auf die Radstrecke, auf der ich 33 Minuten brauchte und damit 4 Plätze gut machen konnte. Fahrrad fahren war aber diesmal sehr hart, weil es heiß war und oft in der Sonne gefahren wurde. Als vierter mit knapp 1.30 min Rückstand auf den Ersten ging ich dann zum laufen, wobei ich dort schon ein wenig das Rad fahren merkte. Dummerweise hatte ich nichts zum trinken auf die Radstrecke mitgenommen und musste das dann auch beim Laufen spüren. Zudem kam noch, dass ich die Stunden davor wenig gegessen hatte und mit Hunger auf die Strecke ging. Aber ich bin ja noch ein junger Athlet und muss meine Erfahrungen machen :D. Auf der Laufstrecke ging es dann die ersten 3.5 km sehr gut, wodurch ich auch 2 Plätze aufholen konnte und zweiter war mit Blickkontakt zum Ersten. Doch dann bekamm ich Schmerzen im unteren Bauchmuskel Bereich und konnte das Tempo nicht mehr halten und musste den Ersten ziehen lassen. Letztendlich wurde ich dann zweiter mit knapp 1.30 Minuten Rückstand auf den Ersten, einen Belgier, und 2 Minuten Vorsprung auf den dritten.
Insgesamt war die Challenge ein Erfolg. Im Mai war ich noch drei Minuten langsamer auf der gleichen Strecke. Deswegen Blick ich jetzt voller Zuversicht auf meinen nächsten Wettkampf in zwei Wochen, der die Deutschen Meisterschaften sein werden.
Wettkampfbericht von Robert: „Auf dem Highway ist die Hölle los“
Am Wochenende fand in Fürth der 1. Highwayman statt. Die Hitzewelle die uns seit Wochen heimsucht, war auch hier ein Problem. Von „Schwimmen zum Abkühlen“ konnte dann auch bei 25° Wassertemperatur nicht die Rede sein. Nach einem Wasserstart ging es auf die 1.500m Runde im Main-Donau-Kanal. Gestartet wurde in 3 Wellen, somit entzerrte sich das Starterfeld sehr gut. Zum Schwimmen kommt hier von mir nur der Kommentar: „Abhaken“. Gefühlt waren es wohl eher 15.000 m für mich an diesem Tag. Das Angebot der Trainingsnachhilfe durch das Juniorteam nehme ich natürlich zur Kenntnis, bedanke mich hierfür auch recht herzlich, aber ich gehe davon aus es bis zum nächsten Start wieder hinzukriegen. Nachdem ernüchternden Blick auf die Uhr nach dem Schwimmen, folgte die Radstrecke. „Geschwindigkeitsrekord“ stand noch in der Ausschreibung. Bei diesem permanenten Wenden auf den 10 Runden konnte man aber eher einen „Drehwurm“ erhalten als einen schnellen Radsplit hinlegen. Hier ist der Veranstalter gefordert noch eine oder zwei Ausfahrten hinzunehmen um die Rundenzahl zu verringern. Die nächste Stufe wäre dann, daß wir auf der 400m Bahn fahren. Ganz zu schweigen davon, daß es ja bei dieser kurzen Strecke und den steigenden Teilnehmerzahlen eher in eine RTF abdriftet. Die Windschattenfahrerproblematik nimmt immer mehr zu. Nach einer unspektakulären Runde auf der Autobahn ging es in die Wechselzone II wo einem ala „Ironman“ das Rad abgenommen wurde. Rein in die Laufschuhe und rein in den Stadtwald. Welliges Gelände, aber zum Glück Schatten. Die Strecke war wohl rein nach den erzielten Zeiten etwas länger. Fazit des Wettkampfes allgemein: Schwimmen im Kanal (unter Normalform): super Radeln auf der Autobahn: RTF Charakter mit Drehwurmbeigeschmack Laufstrecke: sehr gut Wechselzonen: 2 voneinander getrennte Wechselzonen halte ich grundsätzlich für nicht günstig bei kurzen Distanzen Verpflegung im Ziel: sehr gut, Wermutstropfen kein Cola
An das Juniorteam: Herzlichen Dank für das Angebot des Schwimmtrainings. Sollten wir uns mal auf der 1. Bahn treffen, bin ich froh, daß man beim Schwimmen vor Kommentaren geschützt ist. Das ist jedoch ganz anders beim Radfahren. Da ist das Geschwätz zum Glück durch Geschwindigkeit steuerbar.Aber es ist schön wenn das Juniorteam auch (endlich) da angekommen ist wo Radfahren losgeht und Gleichgewichtsübungen aufhören. Weiter so! Schön wenn der „interne Wettkampf“ unsere Zeiten nach vorne treibt. Wer soll uns dann stoppen, sollte mal wieder ein Ligastart klappen………
Robert Zwingler Gesamt: 22. M 35: 5. S: 33:29 R:1:01:15 L:46:05 Totalzeit: 2:20:49
Reinhard Bretting Gesamt: 27. M 40: 9. S: 26:34 R: 1:06:40 L: 48:48 Totalzeit: 2:22:02
Chris Weber Gesamt: 164. M 35: 20. S: 34:53 R: 1:10:07 L: 1:07:27 Totalzeit: 2:52:27
Teamgeist trotz Hitze (Bericht von Benji) Es war wohl einer der hitzigsten Wettkämpfe in dieser Triathlonsaison, in dem Stefan „Benji“ Zehnter die 14 Tage WM Urlaub in Südafrika noch leicht merkte und Rasmus Schmid dank Oliver Beric doch noch finishte. Sonntag, 11.07.2010 früh Morgens in der Wechselzone am Sportgelände in Karlsfeld. Kollektives Aufatmen, als der Stadionsprecher durchgab, dass 21,8 ° C Grad im See Wassertemperatur gemessen wurde und somit das Schwimmen mit Neoprenanzügen erlaubt war. Schnell merkte man allerdings, dass dies schon sehr gewagt war, denn schon beim Anziehen des „Gummianzuges“ hatte jeder Athlet Schweißperlen auf der Stirn. Vor allem Rasmus Schmid, der trotz einer noch nicht ganz auskurierten Erkältung an den Start ging, blieb hier bereits zum ersten mal die Luft weg. Geschwommen wurde eine Runde im klaren Wasser des Karlsfelder Sees gegen den Uhrzeigersinn. Alle 3 MTV’ler starteten in der Topgruppe der 1. Welle. Wieder mal völlig unbeeindruckt im Wasser, zeigte unser Oli eine mehr als gelungene Schwimmperformance, während Benji den ansonsten starken Schwimmer Rasmus nicht aus dem Auge lies. Trotz schwer werdender Arme war die Schwimmleistung der beiden zufrieden stellend. Auch das Seewasser war trinkbar bei der Hitze, wie der „Preäse“ des Junior Teams berichtete. Rauf aufs Rad und nach einem kurzen Einrollen galt es 2 Runden auf der B 471 zu absolvieren. Eigentlich ziemlich unspektakulär. Die eine Richtung Rückenwind, die andere Gegenwind. So war es Benji bereits im ersten Drittel gelungen die Vereinskollegen zu überholen. Mit einem 40 ger Schnitt hatte er sogar die letzten ca. 10 km einen „Lutscher“ mitgezogen, welcher in der Wechselzone und im Zielbereich die entsprechenden Kommentare von Stefan Zehnter zu hören bekam. Da die Einfahrt zur Wechselzone über einen engen Weg führte, galt hier: Schuhe erst am Wechselplatz ausziehen. Spätestens hier hatte man dann das Gefühl, dass die Hitze förmlich stand und so ging es wohl für die meisten Athleten mit mulmigen Gefühlen auf die Laufstrecke, die wenig Schatten bot und man so der Sonnenausstrahlung und den 33° C Grad (gemessen im Schatten) ausgesetzt war. Egal, jeder musste durch. Ein dickes Lob den Anliegern der Strecke, die Mittels kleiner Gartendusche für kurze Abkühlung sorgen konnten. Dennoch ist der 4 malige Aufstieg auf eine Überführung der B 471 sehr schwer gefallen. Der restliche Teil der Wendepunktstrecke war auch hier eher flach. Bei km 5 war dann der Punkt des „Teamgeistes“ gekommen. Rasmus Schmid dachte hier ans Aufhören, da er doch massive Probleme durch die Erkältung hatte. Oliver Beric ermutigte ihn jedoch und zog ihn auf der 2. Runde mit bis ins Ziel. So soll es sein. Klasse Oliver, hier stand der Teamgeist im Vordergrund, wobei die erreichte Finisherzeit der beiden auch sehr ordentlich war und somit platzierte sich das Trio in der Mitte der Mannschaftswertung auf Platz 16. von 36 Teams. Insgesamt ist der Wettkampf sehr gut organisiert und bietet ein familiäres Flair. Tja lieber Robert, die Ansagen wurden erhört und auf der Radstrecke zeigte das Junior Team (in Person von Benji) dass mit uns zu rechnen ist. Aber was ist denn mit deiner Schwimmzeit? Hier liegen die Vorteile unbestritten in unserer Hand. Wir sind gespannt auf deinen Bericht. Ein leicht schmunzelndes „JuniorTeam“ grüßt aus Karlsfeld und Tegernsee. Trotzdem natürlich Glückwünsche zur gezeigten Leistung in Fürth. Wie immer der Stolz der MTV’ler Radlstrampler!!!
Name: Stefan Zehnter (MTV Pfaffenhofen) Gesamt: 37. M 30: 7. S: 0:26,47 h R: 1:10,06 h L: 0:42,13 h Totalzeit: 2:23,54 h
Name: Rasmus Schmid (MTV Pfaffenhofen) Gesamt: 143. M 30: 20. S: 0:26,41 h R: 1:17,58 h L: 0:49,54 h Totalzeit: 2:38,15 h
Name: Oliver Beric (MTV Pfaffenhofen) Gesamt: 144. M 30: 21. S: 0:24,48 h R: 1:19,56 h L: 0:48,54 h Totalzeit: 2:38,15 h
Wettkampfbericht Radfahren Datum: 26.6./27.6.2010 Ort: Trondheim – Oslo Wettkampf: Styrkeprøven (norwegisch „Kraftprobe“) Distanz: 540 km äussere Bedingungen: ¼ regnerisch, dann schön bis ins Ziel Gesamtteilnehmer: ca. 2.400 (mit kürzeren Strecken geschätzte 4.000) Teilnehmer und Ergebnisse: Name: Andreas Schade Gesamt: 1490 / 2229 M45: 283 / 371 Totalzeit: 20:58 h
Vor dem eigentlichen Wettkampfbericht erst einmal ein paar kurze Angaben zur Vorbereitung und einige Hintergrundinformationen zu Radfernfahrten. Schon seit gut 3 Jahren fasziniert mich die Strecke Trondheim Oslo, und eine Teilnahme irgendwann in grauer Zukunft stand für mich auf jeden Fall fest. Da hier in der Gegend nicht allzu viele Gleichgesinnte zu finden waren („vielleicht?!“), ahnte ich schon länger, dass das eine Alleinteilnahme werden würde. Ich schaute mir im laufenden Jahr 2-3x die Flugpreise an, ohne mich letztendlich zu einer Entscheidung durchringen zu können. Dann stieß ich auf die so genannten Brevets, die u.a. in der Nähe von Treuchtlingen angeboten werden. Was genau ist ein Brevet? Es handelt sich um eine Radtour mit Mindestzeit und Maximalzeit (wer zu früh zurück ist, wird disqualifiziert!) ohne Renncharakter. Es geht „nur“ darum, die Strecke zu bewältigen. In Osterdorf bei Treuchtlingen ist das Mekka der süddeutschen Randonneure, wie die Teilnehmer dieser Szene heißen. Zur Brevet-Serie eines Jahres gehören Fahrten über 200, 300, 400, 600 und 1000 km mit meist zwischen 50-150 Teilnehmer - je länger desto weniger. Nachdem ich 400er und 600er ganz gut über die Runden brachte (in 20 bzw. 30h, Gesamttraining seit Jahresanfang: 4.000 km), sah ich mir nochmals die Website von Trondheim Oslo an und wollte unbedingt mitmachen. Leider schien der Radtransport unmöglich, eine darauf spezialisierte Agentur sagte mir ab und damit war das Thema für mich für dieses Jahr erledigt. 2 Wochen später dann eine Mail: ein Platz ist frei geworden. Ich versprach, innerhalb von 2 Stunden zu- oder abzusagen. Da es keine Probleme mit Flügen gab, sagte ich dann auch innerhalb der versprochenen Bedenkzeit zu. Einige Zeilen zur Geschichte von Trondheim - Oslo Das Rennen über 540 km wird seit 1966 veranstaltet, und es gibt einige Teilnehmer, die schon über 40 Teilnahmen vorweisen können. Die Strecke ist für norwegische Verhältnisse recht flach. Sie hat nur rund 3000 Höhenmeter, und es ist nichts mit über 10% Steigung dabei. Es sind mehr die Wetterverhältnisse und die Streckenlänge, die diese Fahrt zu einer Herausforderung machen. Allerdings bewältigte im letzten Jahr auch ein 81-jähriger Opa die Tour (39h), sodass eigentlich jeder mitfahren können sollte. Der Streckenrekord steht bei 12.51 Stunden, was einem betulichen 42er Schnitt entspricht. Anreise Ich gab also mein Rennrad und einen Koffer am HBF München ab, von wo aus der Sammeltransport Süddeutschland gen Norden startete. Am Freitag Abend 25.6. dann Hinflug mit Ryanair von Memmingen nach Oslo, von dort weiter mit Norwegian Airlines nach Trondheim und mit dem Flughafenbus ins Zentrum. Bei der Unterkunft hatte ich Glück: eine Art bessere Jugendherberge 300 m vom Start hatte gerade erst eröffnet und jede Menge Zimmer frei. Der Agenturboss brachte auch schon bald mein Geraffel zur Unterkunft und versprach, mein Gepäck am nächsten Morgen um 7.25 Uhr abzuholen. Ich ging derweil zum Kohlenhydrate tanken in einer nette Pizzeria, 400m vom Hotel. Die Preise sind in Norwegen ein Kapitel für sich, war mir letztes Jahr nicht ganz so krass aufgefallen. Halbe Bier im Restaurant 8 Euro. Pizza 4 Jahreszeiten 17€. Carboloading vom Feinsten. Ursprünglich wollte ich direkt am Freitag Abend 23 Uhr losfahren, aber da aufgrund der Kurzfristigkeit alles sehr schnell und möglichst unkompliziert gehen musste (und inzwischen auch die Anmeldung bereits geschlossen hatte), ließ ich mich überreden, im Team Vitargo am Samstag Morgen 7.40 Uhr mitzufahren. Zeitziel unter 18 Stunden, also 30er Bruttoschnitt?! Ich traute mir das von Anfang an nicht unbedingt zu, aber man kann’s ja mal versuchen. Nach dem Mampfen verbrachte ich am Abend noch ein Stündchen damit, die Sachen zu sortieren und in eine grüne Plastikkiste zu verpacken, die an jedem der 5 Stopps des Teams stehen sollte. Diese Kiste würde aber nur verfügbar sein, wenn man nicht den Anschluss verliert. Zwar wartet der Bus noch ca. 20 Minuten, muss aber dann weiter zum nächsten Stopp. Start Ab 22.00 Uhr gehen die älteren und weniger ambitionierten Fahrer auf die Strecke, die bis zu 40h brauchen. Das wollte ich mir nicht entgehen lassen. Um 22.30 Uhr ging ich folglich zum Startbereich, um die tolle Atmosphäre dort aufzusaugen und in zusätzliche Motivation umzuwandeln. Außer den Startern waren sicher noch 100 Zuschauer da. Wahnsinn - Gänsehaut. Nach diesem etwas ernüchternden Erlebnis ging ich zurück ins Hotel zum Schlafen. Nachtruhe ging so, Frühstück auch, und um 7.20 Uhr, 20 Minuten vor dem Start, stellte ich meine drei Gepäckstücke, d.h. Plastikbox mit Rennutensilien, Koffer mit Gepäck und Handkoffer für den Rückflug an der vereinbarten Stelle auf. Um 7.25 Uhr wollte der Fahrer alles abholen, denn der Start unserer Gruppe war auf 7.40 Uhr angesetzt. Als ich Fahrer & Bus um 7.35 Uhr in 100 m Entfernung stehen sah, ließ ich Koffer Koffer sein und fuhr zu ihm hin. Die Reifen musste ich noch aufpumpen und die Pedale festziehen. Das ging so gerade noch, und pünktlich um 7.39 Uhr war ich im Startbereich und dann ging die Fahrt im Regen los. Die Wettervorhersage lautete grob: die ersten 140 km bis etwa zum höchsten Punkt der Tour Regen, ab dort bis Oslo schönes Wetter. Hat letztendlich auch ziemlich genau gestimmt. Die Fahrerei in der Gruppe ging gut, nur 1-2x hatte ich etwas Mühe zu folgen. Bergauf wurde fast schon erschreckend langsam gefahren. Normalerweise habe ich eher bergauf Probleme und kann in der Ebene und auch bergab gut mitrollen. Nicht so in der Gruppe. Der Veranstalter bietet zwar auch Verpflegungsstationen an, aber wir wollten uns ausschließlich selbst verpflegen, mit genau geplanten 2-minütigen Boxenstopps, bei denen die Flaschen aufgefüllt werden sollten, Essen nachgefasst und gepieselt. War wider Erwarten sogar machbar. Nach dem zweiten Stopp dachte ich, dass ein Teil unserer Gruppe schon vorfährt und folgte diesen Fahrern. Leider stellte sich heraus, dass dies Fahrer eines anderen Teams waren. Ich nahm dann das Tempo heraus und ließ mich von unserer Gruppe überholen, die ohne Vorankündigung die Stopplänge auf 4 Minuten verlängert hatte. Leider konnte ich mich nicht in der Mitte einordnen, sondern fand mich urplötzlich ganz am Ende des Feldes wieder. Und genau zu diesem Zeitpunkt befanden wir uns in einer Hochebene, in der sehr strammer Wind von vorne kam. Natürlich musste ich und 4-5 andere abreißen lassen. Saublöd, denn nur 5 km später begann die Abfahrt nach Lillehammer, wo es rund 150 km fast nur nach unten geht. Ich wundere mich immer noch, wie das möglich ist, da der höchste Punkt der Tour nur auf gut 1050 m ist. Zwei der besseren Fahrer versuchten noch, uns heran zu fahren, aber der Wind war zu heftig für mich und langsam zog das Team von dannen. Sehr ärgerlich, denn somit begann ab dort eine Alleinfahrt von mir über ca. 100 km, unterbrochen von kurzen Abschnitten in 2-3 Mann starken Gruppen. Da ich in einem Anfall von Naivität und Dummheit am Ende der Hochebene und im Anfang der Abfahrt versucht hatte, das Loch zuzufahren, war ich mit meinen Kräften ziemlich am Ende und konnte nur recht langsam fahren. Bei der nächsten Verpflegungsstation des Veranstalters kehrte ich ein und traf dort auf zwei weitere Teammitglieder, denen es sehr ähnlich ergangen war. Ich aß ein Stück Brot, und musste vorsorglich aufs stille Örtchen, da ich starken Brechreiz hatte. Es blieb aber doch noch so gerade eben alles drin. Die nächsten 60 km nach Lillehammer liefen dann gut in der Gruppe, allerdings leistete derselbe Fahrer komplett Führungsarbeit. An der Verpflegung in Lillehammer dann der absolute Tiefpunkt. Nichts schmeckt, ich kann definitiv nichts essen, trinken auch nicht. Wie auf meiner letzten langen Tour sehne ich mich nach Kakao, der allerdings nicht angeboten wird. Ich versuche es mit Orangen und einem weiteren Wurstbrot. Erneut Brechreiz und Besuch auf dem Dixiklo. Diesmal bleibt nichts drin, im Gegenteil, es kommt mehr raus, als ich gerade zu mir genommen hatte. Die Sinnfrage Für mich das einschneidende Erlebnis der gesamten Tour. Ich kotze, wische mir den Mund sauber, setze mich wieder aufs Rad und fahre weiter, als ob nichts gewesen wäre. Das kann doch nicht normal sein. Das soll mein Hobby sein? Die ganze Zeit spukt mir die Sinnfrage im Kopf rum. Weniger, ob ich die Fahrt beenden werde, sondern vielmehr, warum ich so etwas überhaupt mache. Ich kann erwartungsgemäß dem moderaten Tempo der beiden anderen Fahrer nicht mehr folgen und falle schnell zurück. Andauernd werde ich von ziemlich luschigen Truppen überholt, aber ich habe weder die Kraft, noch die Motivation mich irgendwo ranzuhängen. Kurz vor der nächsten Labe in Hamar schnorre ich bei einer der zahlreichen an der Straße stehenden Fangruppen (Mittsommerfest) ca. 0,3 Liter Cola. Unglaublich, was das bewirkt. Innerhalb weniger Minuten kann ich selbst wieder viele Fahrer, die mich zuvor überholt haben, einsammeln. Blöderweise kehre ich bei der nächsten Verpflegungsstation in Hamar ein und esse ein paar Nudeln und verfalle in Selbstmitleid. Der Wunsch nach Kakao wird immer stärker, aber die benachbarte Tankstelle ist geschlossen. Ich fahre weiter und es geht immerhin etwas besser. Allerdings konnte ich schon seit mindestens 80km nicht mal einen Schluck trinken. Akuter Würgereiz! Bei einer weiteren Fangruppe bettle ich dann um etwas Milch, und das hat mir die Tour gerettet. Ich trinke ca. 0,7 Liter Milch aus der Tüte und fühle mich wie neugeboren. Ich schließe mich ohne Mühe einer größeren Gruppe an und als diese einen Versorgungsstopp einlegt, fahre ich mit 7 Norwegern weiter, die ich bis zum Schluss begleiten sollte. Zwei von denen machen sich große Sorgen, dass ich nicht esse und trinke. Ich fahre schon wieder bestimmt 60-70 km nur mit reiner Willenskraft und habe inzwischen Mühe, mich hinten zu halten. Ich schwärme einem von ihnen von einem großen Kakao vor, und er sagt mir, dass sie im Versorgungsauto ein Kakaogetränk haben und dass ich es haben könne, da niemand anders es benötige. Als wir die private Verpflegungsstation der Gruppe erreichen, schütte ich mir knapp einen Liter Kakao rein. Es ist wie bei Popeye mit dem Spinat. Plötzlich bin ich der 2. oder 3.beste von dem Haufen. Ich fahre jetzt zum Dank viel vorne und beim letzten Buckel, einem knapp 3 km langen Anstieg an der Stadtautobahn, schiebe ich sogar einen der Fahrer über die Kuppe, da er nur noch im Flachen vorwärts kommt. Nach 20h58 Minuten ist es geschafft. Die 17.15h meines Teams hätte ich unter keinen Umständen geschafft, aber „meine“ norwegische Gruppe hatte 18.53 Uhr und das wäre locker drin gewesen ohne die Ernährungsprobleme. Wenn, aber, hätte: es ist mir auch völlig wurscht. Durch die Alleinfahrerei habe ich zumindest viel mehr von der tollen Landschaft mitbekommen, und nicht nur die Hinterräder und Kettenritzel der Vorderleute. Die Zielverpflegung ist dann der größte Witz. Es gibt irgendeine Variante von Billig-Gatorade in 4 verschiedenen Farben. Da ich mein Fahrrad neben einem offenen Überseecontainer geparkt hatte, in dem ich mindestens 3 Europaletten Coca-Cola ausgemacht habe, sage ich dem Personal verärgert, dass ich keinen Bock auf das eklige Zeugs habe, das es schon seit 10h an allen Laben gab. „Warum kriegen wir keine Cola?“ – „Haben wir nicht!“ lautet die dreiste Antwort. Als ich ihn darauf mit meiner Entdeckung konfrontiere, kommt die nächste kecke Bemerkung. „Der Container gehört uns nicht“. Ich denke mir: „Na toll, da hat jemand anders extra einen Überseecontainer voller Cola in Oslo ins Ziel hoch geschafft, um die Teilnehmer zu ärgern. Sehen, aber nicht ausschenken - ätsch.“ Ich sage ihm, dass das ein ganz schlechter Scherz ist, worauf er antwortet, dass sie Order haben, erst mal die Sportgetränke auszuschenken. Er erbarmt sich dann aber doch und bringt mir die ersehnte Cola und später holt er einen ganzen Schubkarren voll mit Colaflaschen. Diese finden reißenden Absatz - oh Wunder! Die Misere geht aber weiter: jeder Teilnehmer erhält im Ziel eine halbe Pizza. Ich erkundige mich nach der Wartezeit. Der Typ sagt: „Im Moment haben wir Probleme, wir haben kein Gas.“ Ich antworte: „Das ist schon eine sehr spezielle Antwort: wir sind in Norwegen, und sie haben kein Gas.“ Da müssen alle grinsen. Ich gehe derweil in die versifften Duschräume und tue was für die Körperpflege. Als ich zurück komme, erhalte ich auch meine Pizza. Der Boss vom Infostand ist sehr nett und kümmert sich um mein Taxi zum Busbahnhof (10 min. 37€), denn bereits um 6.40 Uhr fährt der Bus zu meinem Ryanairflieger ab. Ich hatte letztendlich noch 1,5 Stunden Luft, aber unterwegs hatte ich schon meine Zweifel, ob ich das wirklich schaffe. Vielleicht ganz gut, etwas Druck zu haben, dann lässt man sich nicht ganz so hängen.
Fazit des Wettkampfs in Stichpunkten: + Trondheim ist eine schöne Stadt (zumindest das Zentrum), leider ist das Wetter dort meist mies + Super Landschaft, tolle Strecke + Wetter 130 km schlecht, > 400 km gut. Besser als meistens + einige Stimmungsnester unterwegs, Leute helfen gerne mit Speis & Trank aus ++ Mitfahren in anderen Gruppen nebst Hilfe und Kameradschaft ++ Ausschilderung perfekt, alle Kreisverkehre abgesichert - vorbildlich - Stimmung in Start und Ziel gleich Null -- Verpflegungsstationen. Wenig Auswahl (kein Cola), wenige bis gar keine Sitzplätze, ziemlich lustlose Helfer. Nicht mal Milch & Zucker für den Kaffee!! Ach so, kleiner Nachtrag: der Opa ist inzwischen 82 Jahre alt und war wieder im Ziel, 1h länger als letztes Jahr hat er gebraucht. Es sei ihm verziehen. Website des Veranstalters: www.styrkeproven.no (vieles auch auf Deutsch) Seite des deutschen Gurus Axel Fehlau (17x dabei), der super engagiert ist: http://www.styrkeproven.net Wikipedia: de.wikipedia.org/wiki/Styrkepr%C3%B8ven
Rasmus Schmid Gesamt: 29. 23. Mann (keine Altersklassenwertung) Totalzeit: 1:09:39
Sonstiges: Eine hochkarätig besetzte Veranstaltung (Faris Al Sultan und Christof Wandratsch) mit sehr familiärem Flair. Gut organisiert und als Vorbereitung auf eine Langdistanz oder einfach auch nur so sehr zu empfehlen. Ein bisschen wie aus den Anfangszeiten des Triathlons. Zuschauerfreundlich (soweit man Schwimmen als besonders spannend empfindet), da man immer in direkter Ufernähe schwimmt. Ein bisschen monoton, da 2km Wendepunktstrecke. Ansonsten wirklich empfehlenswert…
Robert Zwingler Gesamt Herren: Platz 27. M 35: Platz 4 S: 24:50 min:sec WZ 1: 2:04 min:sec R: 1:05:27 h:min:sec WZ 2: 1:49 min:sec L: 40:16 min:sec Totalzeit: 2:14:24 h:min:sec
Durch die widrigen äußeren Umstände der letzten Tage verwandelte sich die Wechselzone am Kronthaler Weiher in ein Sumpfgebiet. Wenigstens „erlaubte“ das 16° warme Wasser dieses mal den Neo. Es war „Neopflicht“ durch die Kampfrichter angesagt. Vom MTV sind Andi Schade (der „Lange“) und Robert Zwingler („ich“) am Start. Nachdem mein „Warmschwimmen“ dankenderweise vom „Langen“ ganz locker mit „Streber“ kommentiert wurde, ging es in mehreren Startwellen los. Schwimmen ging soweit wieder ganz ordentlich. Dann durch die „Schlammzone“ auf Radstrecke. Schon nach ein paar KM stellte sich heraus es hatte sich gelohnt bei den Temperaturen und dem Wetter eine Jacke anzuziehen….und noch besser, der Aerohelm verwandelte sich heute mehr in einen „Wärmehelm“. Nach 44 km wieder durch den Crossparcour und siehe da ich traute meinen Augen nicht. Der „Lange“ schiebt sein Rad schon in der „Schlammzone“. „Was war denn da los?“ und „ …kann es sein daß er schon da ist?“ schießt mir durch den Kopf. Auf meine Frage hin kommt die Antwort: „Keine Panik, Raddefekt“. Weiter geht’s, rein in die Laufschuhe. Anfangs etwas holprig aber dann komme ich schön in Tritt. Die Stimmung am Stadtkurs soweit für das Wetter ganz gut. Das Pflaster teilweise schön glatt. Nach 2 Runden durch die Stadt beendete ich den „Rainman“ von Erding ganz passabel als 27. Gesamt und 4. AK. Der Radsplit war soweit ganz zur Zufriedenheit ausgefallen. Schnitt über 40 und das ganze bei der schweren Strecke durch das „nasse“ Holzland heißt es nun zu schlagen Juniorteam.
Im Rahmen der Bayernrundfahrt fand in Berching ein Jedermannzeitfahren auf dergleichen Strecke die auch die Profis unter die Räder nahmen statt. Für ein Zeitfahren eine äußerst hügelige Strecke. Die satten 380 Höhenmeter sprechen für sich. Der Spaßfaktor war bei der ziemlich unkomplizierten und auch wegen der Bayernrundfahrt perfekt organisierten Veranstaltung extrem hoch. Von den perfekten Zeitfahrern mit dementsprechenden Material war auch ganz im Sinn des „Jedermann-Gedankens“ der Radler von Nebenan mit dem Trekking Bike dabei. Bei der Betrachtung der Preis-Leistung-Geschichte können sich viele andere Veranstaltungen eine „Scheibe abschneiden“.
Für die Freunde der Zahlen: 42:07 min macht etwa Schnitt 39,6 km/h.
Plazierung Gesamtzplatz 5. / AK 4. Platz
Jedes Jahr im Mai veranstaltet eine Gruppe gleichgesinnter „Verrückter“ in Zusammenarbeit mit dem Radsport Buchstaller ein „6er Mannschaftszeitfahren“. Die guten Kontakte von Fritz Buchstaller verleiten auch bekannte Größen aus der Triathlon Szene an dieser Veranstaltung teilzunehmen. So starteten dieses mal auch wieder Faris al Sultan und Sven Sundberg in einer Mannschaft. Der Ablauf der Veranstaltung wird wohl treffenderweise mit „extrem unkompliziert“ am besten beschrieben sein. Der „Lange“ hat sich das Ganze ja auch schon mal angetan und wird das sicher bestätigen können. Anmeldung via Internet, keine Startgebühr, hinfahren, Rad ausladen wie etwa 180 andere. Möglichst schnell die Runde rumfahren, Rad einladen und wieder heimfahren. Ganz nebenbei ist praktischerweise auch noch die „Triathlonmesse“ mit den neusten Sachen auf dem Materialmarkt. Was da so an Boliden ausgeladen wird, gibt’s sonst nur in den Hochglanzzeitungen. Zur Radrunde wird wohl nichts weiter zu sagen sein. Kaum einer der diese Runde vom Anfeuern oder selber fahren nicht kennt. Mit Platz 3 , einer Zeit unter 2 Stunden für ein Team, wo 3 Leute die Strecke vorher nicht kannten und sonst auch nicht weiter eingespielt sind würde ich sagen „Spitze“.
Für die Freunde der Zahlen: 1:59:28 h/min/sec macht etwa Schnitt 43,7 km/h.
12 MTV Athletinnen und Athleten finishten den 1. Triathlon in Ingolstadt. Noch nie waren so viele MTVler am Start wie heute. Trotz Bewölkung waren die Temperaturen fast optimal. Der See war mit über 23,xx Grad so warm, dass ein Neoverbot ausgesprochen wurde. Was sich auch auf die Schwimmzeiten aller Teilnehmer auswirkte. Kerstin hatte die beste Schwimmzeit von uns, auch Reinhard blieb gut unter der 30 Minutenmarke. Der See war schön zu schwimmen, nur am Anfang kam Stress auf bis zur ersten Boje. Warum der Rest unter den eigenen Möglichkeiten schwamm, wird Norbert analysieren und ein Sondertraining planen (Spässle gmacht) und ein Neoverbot im Schwimmbad aussprechen. Raus aus dem Wasser und in die Wechselzone gelaufen, Rad aufgenommen und die 2 km im Überholverbot geradelt, dann wurde der Turbo gezündet. Roberts Lieblingsdiziplin brachte im die 3.beste Radzeit ein, mit einem Schnitt über 40 km/h machte er seine Schwimmzeit wett. Aber auch Reinhard und Christian Dirscherl drückten aufs Pedal. Bei den Frauen fuhr Sabine den schnellsten Radsplit der MTVlerinnen, gefolgt von Daniela, Kerstin und Bettina. Die wellige Strecke mit teilweisen Gegenwind war perfekt abgesperrt, teilweise wurde in vierer Reihen und Pulks gefahren, trotz 2 Startgruppen waren zuviele Athleten auf der Strecke. Zurück in der Wechselzone gings ab zum Laufen, 2 Seerunden mit insgesamt 10,5 km wurden bei optimalen Laufwetter absolviert. Den schnellsten Laufsplit hatte natürlich Christian Dirscherl, gefolgt von Andi Maier, Tobi und Reinhard. Bei den Frauen hatte Sabine die schnellsten Beine, gefolgt von Kerstin, Daniela und Bettina. Insgesamt fuhr man jede Menge Top Ten Plätze ein. Zufrieden über die Leistungen labte man sich an der Verpflegung und ratschte über den Wettkampf. Tobi Kapfelsberger hielt die Fahnen für das JuniorTeam hoch, er zog einen konstanten Wettkampf durch. Für Weber Christian war es die erste Olympische Distanz. Er war mit seinem Wettkampf zufrieden. Respekt Christian, guter Einstand. Cordula Jany startete beim Jedermann Triathlon und war auf Anhieb 4. schnellste Frau und erzielte in Ihrer AK den 2. Platz. Bravo Cordula. Respekt. Mannschaftsmäßig gabs noch kein offizielles Ergebnis. Wir schätzen so für Team1 den 5. Platz. Alles in allem eine gelungene Veranstaltung in Ingolstadt, mit tollen Zuschauern die an der Strecke die Athleten anfeuerten. Diesen Wettkampf kann man gerne weiterempfehlen und ich denke für die Anmeldung 2011 muss man wieder frühzeitig melden. Vielen Dank, lieber Norbert für die tollen Fotos. Link zu den Foto hier: http://picasaweb.google.de/tommix.de/TriathlonIngolstadtWeb
Wieder ganz vorne --> Pressebericht Schrobenhausener Zeitung !
Steinberg am See (rks) Nicole Bretting, die amtierende Ironman-Europameisterin in der Altersklasse W35-39, gab sich wieder einmal die Ehre – und war beim Steinberger-See-Triathlon prompt nicht zu schlagen! Lesen Sie mehr auf donaukurier.de
Wettkampfbericht von Nicole:
Es ist Sonntag der 5.6.2010 und mein Wecker klingelt mal wieder zu nachtschlafender Zeit, nämlich um 5 Uhr. Nach dem City Triathlon Amberg und dem Duathlon in Krailling geht es heute am Steinberger See auf die Mitteldistanz. Der erste Wettkampf im Jahr 2010, bei dem es Vergleichzeiten aus dem Vorjahr gibt. Heute am frühen Nachmittag werde ich wissen, was das Training seit Anfang Dezember wert war. Meine Freundin Moni und ich kommen gegen 7:15 Uhr am Steinberger See an, genügend Zeit also um die Startunterlagen zu holen und die Räder plus Wechselutensilien in die Wechselzone zu bringen. Der Start für die Mitteldistanzist um 9:20 Uhr. Gegen 9.00 Uhr ziehe ich mir meinen Neopren an und schaue noch den Startern der Olympischen Distanz auf den ersten Schwimm-Metern zu, bevor ich mich selbst in die Fluten stürze. Anfang der Woche hatte ich einige Bedenken hinsichtlich der Wassertemperatur, diese waren aber völlig überflüssig. Der See ist mit 18 Grad angenehm „warm“, zumindest wenn man einen Neo an hat. Pünktlich um 9:20 Uhr fällt der Startschuss.Die ersten paar Meter bis zur ersten Wendeboje, fühlen sich, trotz einiger Schläge die ich immer mal abbekommen, super an. Gefühlt bin ich sogar richtig schnell unterwegs, zumindest für meine „Schwimmverhältnisse“. Leider geht mir dieses Gefühl im mittleren Teil der Schwimmstrecke etwas verloren und ich gehe wieder zum gefühlten Zick-Zack-Schwimmen über. Hier verliere ich auch den Anschluss an die Gruppe, mit der ich bis dahin mitschwimmen konnte. Nach der zweiten Wendeboje, sieht man dann Gott sei Dank den Schwimmausstieg und so klappt die Sache mit der Orientierung auch wieder ganz gut. Jetzt heißt es schnell wechseln und ab aufs Rad. Kurzer Blick auf die Uhr: knapp über 36 Minuten, das ist über 6 Minuten schneller als 2009, damit lässt es sich zunächst ganz gut leben. Wie immer sind die ersten Meter auf dem Rad anstrengend, aber ich fühle mich von Meter zu Meter wohler. Die Strecke ist perfekt ausgeschildert und an allen wichtigen Einmündungen stehen Helfer, die den Verkehr sehr professionell anhalten. Nach 10 km überhole ich dann bergauf die erste Mitkonkurrentin. Wie viele Damen ich noch vor mir habe, weiß ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Die erste Runde vergeht wie im Flug. Auf der Zweiten Runde überhole ich dann noch die bis dahin führende Frau, ebenfalls wieder auf der bergauf Passage. Nach 80 km und knappen 2Std. 10 Minuten – nach meiner Uhr - darf ich dann die Rad- gegen die Laufschuhe wechseln. Als plötzlich neben mir ein Radfahrer mit dem Schild „erste Frau“ fährt, wird mir bewusst, dass mein selbst gestecktes Ziel in erreichbare Nähe rückt. Und das Laufen war noch nie meine schwächste Disziplin! Auch hier dauert es ein paar Meter bis alles Rund läuft, wie immer habe ich überhaupt kein Gefühl für meine Geschwindigkeit. Nach dem Radfahren fühlt sich das immer langsam an, ist es aber nicht, wie mir die Uhr anzeigt. Ich laufe die 5 km Runden in einer Zeit von ca. 22 Minuten, also alles gut. Gut tut auch die Dusche mit dem Gartenschlauch, durch die ich bei jeder Runde durchlaufen darf. Bei knapp 30 Grad (am Donnerstag bin ich noch bei 11 Grad auf der Rolle im Wohnzimmer gefahren) ist jede Abkühlung willkommen. Gott sei Dank ist die Laufstrecke zum großen Teil im Schatten und die Getränkeverpflegung funktioniert hervorragend. Nach 4:13 Std. habe ich dann mit der Ziellinie auch mein Ziel erreicht. Ich habe die Frauenwertung des Steinberger See Triathlons gewonnen. Nach Krailling ist dies nun der zweite Gesamtsieg in der noch jungen Saison. So kann es weitergehen!! Resümee: Der Wettkampf war wie auch letztes Jahr hervorragend organisiert und als Athlet hat es Spass gemacht hier zu starten. Im Vergleich zum letzten Jahr hat auch das Wetter perfekt mitgespielt. Lieber Sven, vielen Dank und bitte nächste Jahr wieder in dieser Kombination. … und einen lieben Dank an den netten Begleitradler!
Blog von Reiner Kastizen: Hitzeschlacht Waren wir im Mai bislang mit hohen Temperaturen und Sonnenschein nicht gerade gesegnet, sollte sich das am vergangenen Wochenende endlich bessern. Und das auch gleich mit Temperaturen bis an die 30 Grad Marke.So gings am Samstag über einen kurzen Zwischenstopp in Pfaffenhofen in den Kraichgau bzw. genauer gesagt nach Bad Schönborn, wo die Challenge-Kraichgau, mein Triathlonsaisonauftakt stattfand. Nach einer fast 4-stündigen Fahrt kam ich am Samstag nachmittag auch dort wohlbehalten an. Startunterlagen geholt, Quartier bezogen, Race-Beutel gepackt, Rad-Check-in durchgeführt, Teile der Radstrecke abgefahren, Wettkampfbesprechung, Beine bei einem kurzen Läufchen gelockert, gut gegessen und dann ab ins Bett. So verging der Samstag dann auch mit allerlei Dingen recht flott. Sonntag, 6:15 Uhr der Wecker klingelt. Gut gestärkt mit leggeren Frühstück im Bauch gings dann nach Ubstadt-Weiher zum Schwimmstart. Restliche Beutel abgelegt und abgegeben, bisschen warmgelaufen und dann gings um 9:15 Uhr mit Hells Bells und einem beachtlichen Kanonenschlag in der zweiten Startgruppe auf die 1,9 km lange Schwimmstrecke. Schwimmen war recht ereignislos und langweilig und mit meiner reinen Schwimmzeit von 37:09 kann ich leben, auch wenn es vielleicht hier und da noch bisschen schneller hätte gehen können. Nachdem ich aber die letzten Wochen das Schwimmen doch recht vernachlässigt hatte, passt das. Raus ausm Neo, rein in die Radschuhe (Wechselzeit 3:08, kann man noch dran arbeiten) und raus auf die Radstrecke. Die galt im vorne herein schon als anspruchsvoll. Das hat sich dann auch bewahrheitet, die 90km hatten es wirklich in sich (siehe Höhenprofil). Aber es lief eigentlich von Beginn an ganz gut, ich hatte gute Beine und konnte auf der Radstrecke sehr viele Plätze gut machen, während ich nicht wirklich oft bzw. dann auch nachhaltig überholt wurde. So benötigte ich für die Radstrecke (die lt. meinem Tacho 91,4km lang war) 2:36,06 was einem Schnitt von knapp 35km/h entspricht. Den zweiten Wechsel erledigte ich in einer Zeit von 2:45 und dann kam der härteste Part gestern, einen Halbmarathon bei 30 Grad auf einer Strecke, wo Schatten und kühlender Wind absolute Mangelware waren. Es mussten 3 Runden a 7km gelaufen werden. Die ersten 15 km gingen mir auch noch einigermaßen locker von der Hand, aber auf den abschließenden 6km hatte ich absolut nix mehr hinzuzusetzen und auch mein Kampfgeist, den HM noch in einer Zeit von unter 1:30 zu laufen hat gewaltig unter der Hitze gelitten. Schlussendlich habe ich den HM in 1:31,48 runtergespult und war mit einer Schlusszeit von 4:51,15 im Ziel. Dies war gut für Platz 162 bei den Männern und Platz 32 in meiner AK. Fazit: Für meinen Saisonauftakt und den Wetterbedingungen war das Rennen ganz okay. Ich habe gemerkt, dass mir doch die richtig harten Trainingseinheiten, die ich letztes Jahr um die Zeit schon hatte, fehlen. Schwimmen wie immer, Radfahren passt, Laufen hätte ich mir andere Zeit vorgestellt. Aber bis zu meinen nächsten Triathlonwettkämpfen ist jetzt wieder bisschen Zeit (8.9. in Erlagen) und spätesten zum (hoffentlich) Battle mit Chris bei der Challenge Walchsee, werde ich in Top-Form sein. Ein Lob muss ich an dieser Stelle noch den Organisatoren machen. Der Wettkampf war spitzenmäßig organisiert (kurze Wege bei Ausgabe Startunterlagen, komplett abgesperrte und faire Radstrecke, sehr viele Kampfrichter auf der Strecke, klasse Verpflegungsstellen mit Schwämmen beim Laufen, super After-Race-Bereich mit Pools…) und ist absolut zu empfehlen - Challenge-Niveau eben!
Erlebnisbericht Norbert: Bei echtem Kaiserwetter sind wir mit 2810 anderen Bikern in der Früh um kurz nach 06.00 Uhr zum Start gerollt. Nach 27km, 1650 Höhenmeter mit 12% Steigung und 14 Kehren war das Ziel in 2450 Höhenmeter auf dem höchsten Berg von Österreich erreicht. Im Zielbereich gab es dann einen leckeren (ca. 750Kg) Kaiserschmarrn! Nachdem wir im letzten Jahr bei Schnee und Graupelschauer den Berg erklommen haben, hatten wir natürlich noch ein paar Portionen gut. Ferdl hatte sich also gleich mal nach guter MTV-Triathlon Manier an der Essensausgabe "festgefressen" :-) Wir haben übrigens auch gleich Werbung gemacht und potentziellen Anwärtern für das JuniorTeam Anmeldungen in die Hand gedrückt. Von 2100 Startern auf der Classic Strecke über 27km und 1650Hm bin ich als 163. (AK Platz 43) ins Ziel gekommen, in einer Zeit von 1.40:29. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das eine Verbesserung von 6min. http://services.datasport.com/2010/velo/glocknerkoenig/RANG014.HTM Ferdl war ebenfalls am Start und konnte seine tolle Leistung vom letzten Jahr wiederholen und ist mit 2.02 :34 ins Ziel gekommen, was immerhin in der AK einen 14. Platz ergibt! Da kann man schon neidisch werden!!! http://services.datasport.com/2010/velo/glocknerkoenig/RANG016.HTM Falls jemand für das nächste Jahr einen Vorbereitungswettkampf sucht... das ist sicherlich eine vollwertige Alternative!!!
Wettkampfbericht Benji: MTV-Athleten legten Top-Zeiten zu Saisonstart beim HalfIronman in St. Pölten vor ! Bevor sich die Athleten des MTV Pfaffenhofen auf die ca. 3 ½ h Fahrt in die Nachbarrepublik aufmachten, stärkten sich Oliver, Tobi und „Benji“ im „Panino“ mit einem ordentlichen Frühstück. Um ca. 7 Uhr waren sie natürlich die ersten am Büfett. Gut gestärkt ging es dann Richtung St. Pölten, wo man dann gegen Mittag auf der dortigen Expo eintraf. Dort traf man nach einer ersten „Shoppingtour“ auch gleich auf den Vereinskollegen Rasmus Schmid und dessen Freundin Julia, welche mit „Benji’s“ Michaela gleichzeitig den Fanclub am Sonntag bildeten. Nachdem auch Oli die ersten Euros investiert hatte, folgte die Startunterlagenabholung, welche bei dieser Veranstaltung mit einem mittleren Chaos verbunden ist. Anscheinend ist man auf die hohe Teilnehmerzahl nicht nur in diesem Bereich nicht optimal vorbereitet. Nachdem die Räder, Helme und Wechselbeutel fertig gepackt waren, wurden diese an den jeweiligen Stationen abgegeben. Es war nicht einfach die Wechselbeutel wettergetreu zu bepacken, denn die Aussage im österreichischen Radio lautet nur „unbeständig“. Was man auch immer mit diesem Begriff anfangen soll. Egal! Mittlerweile war es fast halb sechs Uhr, als man sich nach der Wettkampfbesprechung auf dem Weg ins ca. 20 km entfernte Quartier aufmachte. Der besorgte „Hausdrache“ empfing uns nachdem ihr keiner bescheid gegeben hatte alles andere als freundlich. Den MTV’lern war’s egal, denn für nicht mal 12 h Aufenthalt konnte man dies schon ertragen. Beim Italiener stärkte sich die 4 Mann und 2 Frau starke Truppe noch mal für den anstrengenden nächsten Tag. Um ca. 4:30 Uhr klingelte der Wecker am Sonntag. Folglich verschlief man den Triumph der Lena nach 28 – jähriger Pause eines deutschen Grand-Prix-Sieges. Das Frühstück gestaltete sich ähnlich dem Empfang am Vortag. Der „Hausdrache“ stand auch hier wohl mit dem falschen Fuß auf. Mund abwischen und los ging es, nachdem die Umgebung durch Tobi’s Autoalarmanlage geweckt wurde Richtung Eventarena nach St. Pölten. Trotz der nicht gerade freundlichen Hausdame hatte man doch viel Spaß am ganzen Wochenende mit der Truppe und man hatte viel zu lachen und scherzte auch viel über nicht Triathlon betreffende Themen. In der Wechselzone erledigte man nochmals die letzten Vorbereitungen, bevor schön langsam die heiße Phase vor dem Start begann. Um Punkt 7:40 Uhr starteten dann die MTV-Athleten alles zeitgleich in der 4. Welle um die erste Disziplin im Halfironman zu absolvieren. Wie bereits im vergangenen Jahr, war hier der ca. 200-300 m lange Landgang zwischen den beiden Seen das Highlight. Dass dieser Rhytmuswechsel nicht förderlich ist, musste Benji erfahren, welcher prompt im 2. See eine falsche Boje ansteuerte und somit einen ungewünschten Umweg einlegen musste. Nach dem Schwimmausstieg war unter den MTV’lern Rasmus als führender aufs Rad gewechselt, gefolgt von Benji, welcher in der Wechselzone Oliver überholte. Tobi rollte das Feld schließlich von hinten auf. Auf der Radstrecke ging es erstmal knappe 15 km zum Einrollen über die Autobahn Richtung Wachau. Zu fahren war eine Runde, welche von „Drückerpassagen“ bis „Berganstiege“ alles zu bieten hatte. Mit einer ordentlichen Portion Wut im Bauch absolvierte Benji die 90 km mit einem Schnitt von ca. 37,5 km/h die 2. Disziplin und wechselte als führender MTV-Athlet ins Laufen. Auch Tobi & Rasmus zeigten auf dem Rad eine sehr gute Performance und absolvierten die Strecke mit ca. 34,5 km/h. Tobi zeigte sich nach dem Rennen etwas „wütend“ über die Streckenbeschreibung durch den „Präse“. Dieser redete im Vorfeld eher von Hügeln, als von Bergen. Erwähnenswert bleibt natürlich auch, dass Oli die Strecke mit einem guten 31ger Schnitt gefahren hat. Während der Disziplin Radfahren wechselten die Wetterverhältnisse relativ oft. Anfangs Sonnenschein und leichter Rückenwind, sollten sich abwechseln mit leichtem Regen und Gegenwind. Der Wechsel aufs Laufen machten dann vor allem dem Debütanten auf dieser Strecke anfangs etwas zu schaffen, so dass Tobi erst verspätet in den Laufrhytmus gekommen ist. Auch Rasmus berichtete von kleineren Schwierigkeiten am Anfang. Diese legten sich spätestens mit jeder durchlaufenen Eventarena-Runde, welche volle Tribünen und euphorisches Publikum garantierte. Insgesamt wurde dieses Stadion 6 x durchlaufen. Ein absolutes Highlight mit hohem Stimmungsfaktor. Dank des eigenen und lautstarken Fanclubs (Julia & Michaela – herzlichen Dank für eure einmalige Unterstützung!!!) nahmen alle Pfaffenhofener Akteure noch mal das Herz in die Hand und gaben noch mal alles beim Halbmarathon. Die gelaufenen Zeiten pendelten sich zwischen knapp unter 1:30 h und knapp unter 2 h ein, so dass in der Reihenfolge Benji, Rasmus, Tobi und Oli jeder gesund im Ziel angekommen ist. Mehr oder weniger fit verließ man gemeinsam den Zielbereich und eine Helferin hatte mit dem „Vize“ ein einsehen und sagte zu ihm: „Sie sähen aus, als könnten sie eine Massage gebrauchen!“ Diese nahm Tobi dankend an. Gestärkt von der AfterRace-Verpflegung begann für Oli noch mal die Souvenirjagd und mit neu erworbenen Schuhbändern und einen zweiten erschlichenen Finisher-Shirt, erstürmte man ab 17 Uhr noch das Finisher Büfett bevor man mit vielen lustigen, aber auch harten Stunden etwas erschöpft die Heimreise angetreten hat. Als Fazit kann man sagen, dass das „Junior“ Team, samt den Außenstellen Rasmus und Oli (dessen Bewerbung über die Aufnahme noch in Bearbeitung ist und sich als schwierig gestaltet), kann man festhalten, dass zum einen das Debüt von Tobi auf der Halbdistanz mehr als zufrieden stellend verlaufen ist und die anderen 3 Athleten alle deutliche Steigerungen bei den Zeiten aufweisen konnten.
Stefan Zehnter Rasmus Schmid Tobi Kapfelsberger Oliver Beric Gesamt: 195. Gesamt: 500. Gesamt: 973. Gesamt: 1481. M 30: 45. M 30: 113. M30: 204. M30: 274. S: 0:35:45 S: 0:33:48 S: 41:29 S: 34:33 R: 2:24:04 R: 2:36:39 R: 2:35:24 R: 2:53:26 L: 1:29:58 L: 1:38:20 L: 1:46:25 L: 1:57:10 Totalzeit: 4:36:33 h Totalzeit: 4:53:45 h Totalzeit: 5:12:22 h Totalzeit: 5:33:53 h
München Stadt Triathlon Sprint 0,425 – 19 – 5 km
Hinkelmann, Bettina (DEU)
AK2 Platz 22.
00:09:42 00:33:34 00:29:24
Gesamtzeit: 01:14:59
Schützenberger, Daniela (DEU)
AK3 Platz 11.
00:09:00 00:33:30 00:27:25
Gesamtzeit: 01:12:26
Clemens Repp erreicht den 2. Platz beim TUM Jugend Triathlon. Distanzen 0,4 - 10 - 2,5 km.
S: 5:40 min. / R: 16:01 min. / L: 10:20 min.
Gesamtzeit: 33:58 min.
Platz 2. Jugend A
Hans Glatt erzielt beim Powerman Germany in Falkenstein den 6. Platz in der AK M50. Es mussten 16 km gelaufen, 60 km geradelt und nochmal 8 km gelaufen werden. Die Strecke in Falkenstein ist sehr bergig und selektiv, eine würdige DM-Strecke. Aber unser Hans biß sich durch :-)
Powerman Germany 2010 Deutsche Meisterschaft 16 – 64 – 8 km
Glatt, Hans: Gesamtplatz 59.
6. Platz AK M50
Gesamtzeit 4:09:29
1. Lauf 1:09:26 (70.) 1. W: 2:50 (52.)
Rad 2:20:20 (57.) 2. W: 1:59 (55.)
2. Lauf 34:56 (55.)
In Kehlheim fand bei bestem Duathlonwetter, teilweise war es schon wieder zu warm, der MagicMan und der MagicMan Sprint statt. Für Hans Glatt war es ein Vorbereitungswettkampf für den Falkenstein-Duathlon, wo die Deutschen Meisterschaften stattfinden. Er ging natürlich sehr motiviert an den Start, was sich am Ergebnis zeigte. Hans Glatt gewinnt die AK M50 beim MagicMan_Sprint (5-33-5 km) in Kehlheim. Mit einer Gesamtzeit von 1:37:11 Std. setzte er sich gegen seine Konkurrenten durch. Den Grundstein legte er auf der Radstrecke, er fuhr die selektiven 2 Runden mit einen 36er Schnitt.
Norbert Höschel war beim Langduathlon MagicMan am Start (20-83,5-10 km). Hier musste man zuerst 20 km laufen um danach 5 Runden zu Biken, um dann die abschließenden 10 km zu laufen. Norbert verbesserte seine Zeit zum Vorjahr um über 10 Minuten auf 4:38:34 Std.. Was schließlich Gesamtplatz 30. und AK M40 Platz 8. bedeutete. Mit diesem Ergebnis war Norbert sehr zufrieden und baut auf diesen Trainingsstand auf.
In Krailling fanden am Sonntag 16. Mai bei kühlen Temperaturen und Nieselregen die offenen Bayerischen und Oberbayerischen Meisterschaften im Kurzduathlon statt. Die Strecke betrug 10 km Laufen, 38 km Rad und 5 km Laufen. Die Mannschaft des MTV Triathlon trat motiviert an. Vor allem Nicole Bretting präsentierte sich selbstbewusst, sie stellte sich in die erste Startreihe der Männer um gleich mit Druck zu starten. Von KM zu KM baute sie ihren Vorsprung kontinuierlich aus und wechselte als erste Frau aufs Rad. Hier machte sie mächtig Druck und ließ sogar viele Herren hinter sich, sie fuhr auf den 38 km einen Klasse 35er Schnitt. Beim abschließenden 5 km Lauf ließ sie es ruhiger angehen, denn die Konkurrentinnen waren weit hinter ihr. Somit war ihr der Gesamtsieg in 2:05:12 Std. und der Bayerische und Oberbayerische Meistertitel sicher. Bei den MTV-Herren holte sich in der Zeit von 2:03:51 Std. Hans Brigl die Silbermedaille und die Bronzemedaille ging an Hans Glatt in der AK M50. Dietmar Kliebe holte Bronze in der AK M55. Tobias Kapfelsberger erreichte den 10. Platz in der AK M30 und Andreas Maier in der AK M45. Reinhard Bretting holte sich den 11. Platz in der AK M40. In der Mannschaftswertung belegte das Team MTV Pfaffenhofen den 7. Rang.
In Amberg fand der erste Triathlon der Saison statt, hier am Start Nicole Bretting, Rasmus Schmid und Oliver Beric. Es mussten 1500 m im Freibad auf der 50 m Bahn geschwommen werden, ehe man auf die 40 km lange Radstrecke ging, um dann den abschließenden 10 km Lauf zu absolvieren. Der Wettergott hatte an diesen Tag kein Erbarmen, es war kühl und regnete durchwegs, das vor allem beim Radeln zu erschwerten Bedingungen führte. Hier musste Oliver Beric mit einem Platten das Rennen aufgeben. Nicole Bretting zeigte auch hier ihre Klasse und wurde Gesamt fünfte Frau und erreichte in der AK W35 den 2. Platz. in der Zeit von 2:25:00 Std.. In Frühform zeigte sich Rasmus Schmid, der mit dem 11. Rang in der M30 und einer Zeit von 2:18:43 Std. glänzte.
Stefan Zehnter läuft in Wien knapp an der 3 Stundenmarke vorbei. Trotzdem ist seine Zeit von 3:03:28 Std. persönliche Bestleistung.
Wettkampfbericht Benji
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